Das erste Frauenhaus des Landes

Ein sicherer Zufluchtsort

Mit dem von i+m finanzierten Frauenhaus in Sambia wurde ein erster Anstoß gegeben, um Lösungen für die so prekäre Situation der sambischen Frauen zu finden. Im August 2014 konnten die ersten Frauen in die neuen Bauten einziehen, pro Jahr können hier etwa 100 Frauen mit ihren Kindern Zuflucht finden. 2015 ist das Projekt mit der Anlegung eines großen Gemüsegartens in eine neue Phase getreten. Die Frauen können sich so selbst versorgen und sich im Bereich Gartenbau und gesunde Nahrungsmittelerzeugung weiterbilden. Zusätzlich wird durch diese Beschäftigung mit der Natur ein Umfeld geschaffen, in dem Erlebtes verarbeitet werden kann.

Neue Perspektiven

Im Durchschnitt bleiben die Bewohnerinnen etwa drei Monate im Frauenhaus. Dieses bietet nicht nur einen sicheren Zufluchtsort, sondern auch medizinische Versorgung, Aufklärung und Rechtsberatung. So werden individuelle Lösungen für die Frauen entwickelt. Im vergangenen Jahr ist keine der Frauen in die häusliche Gewaltsituation zurückgekehrt, meist konnte im Kreis der weiteren Verwandtschaft eine Alternative gefunden werden. Um dies zu unterstützen, können die Frauen sich während ihres Aufenthalts nicht nur im Garten- und Landschaftsbau, sondern auch im Schneidern fortbilden und so eigene berufliche Perspektiven entwickeln.

Gemeinsam zu neuer Lebensfreude

Über Beratung und Weiterbildung hinaus ist natürlich die Gemeinschaft der Frauen für das Gelingen des Projekts ausschlaggebend: Die oft stark traumatisierten Frauen können sich hier in Sicherheit über das Erlebte austauschen und miteinander zu Mut und neuer Lebensfreude finden.

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