i+m NATURKOSMETIK BERLIN
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Über i+m

Seit 1978

Wer glaubt, i+m NATURKOSMETIK BERLIN sei nur irgendein dahergelaufenes Start Up, der irrt gewaltig. Tatsächlich ist es eine der traditionsreichsten und politisch engagiertesten Naturkosmetikmarken Deutschlands – und das seit 1978! Und Inge Stamm, unsere großartige Firmengründerin, gehört zu den erfahrensten Entwickler*innen der deutschen Naturkosmetik.

Von der Hebamme zur Entwicklerin

In den 70er Jahren stellt die Hebamme Inge Stamm fest, dass Babyhaut auf herkömmliche Pflegeprodukte mit Reizungen reagiert. Aus Mangel an passenden Alternativen begann sie, eigene Hautpflegealternativen zu entwickeln und produzieren – basierend auf natürlichen pflanzlichen Rohstoffen. Ihre drei Ausbildungen – als Drogistin, Hebamme und Naturheilkundlerin – waren ihr dabei sehr hilfreich:
“Als gelernte Drogistin kannte ich mich mit den pflanzlichen Wirkstoffen aus und wusste, wie man eine geschmeidige Creme herstellt. Als Heilpraktikerin lernte ich noch mehr über Kräuter und Heilpflanzen. Und als Hebamme beobachtete ich, dass immer mehr Neugeborene auf die damals gängigen Pflegeprodukte reagierten. Eine Creme, die meinen Vorstellungen entsprach, konnte ich auf dem Markt nicht finden. Deshalb habe ich vor über 35 Jahren damit begonnen, eine neue Kosmetik zu entwickeln, die auf Konservierungsstoffe, Mineralöle und alles Synthetische verzichtet.“ – Inge Stamm

Die positive Wirkung der eigenentwickelten Pflegecremes und die steigende Nachfrage führten schließlich zu der Überlegung, eine eigene Firma zu gründen – die Idee zu i+m NATURKOSMETIK BERLIN war geboren. Noch während der Gründungsphase arbeitete Inge Stamm nachts weiterhin als Hebamme. Am Morgen kam sie in die Manufaktur und schlief dort ein paar Stunden auf dem Feldbett, um anschließend die Produktion zu leiten – bis zur nächsten Hebammenschicht.
Bereits die ersten Produkte erfreuten sich großer Beliebtheit. Und so beschlossen Inge Stamm und ihre Freundin Monika Berg sich ausschließlich auf ihr eigenes Unternehmen zu fokussieren. Und fix kreierten die beiden Freundinnen und Firmengründerinnen einen Namen aus ihrer beiden Initialen – Inge + Monika = I+M – und der Rest ist Geschichte.
Monika Berg blieb bis 1988 im Unternehmen. Inge Stamm führte das Unternehmen danach allein weiter.

Pioniergeist & Idealismus

1978 war der Begriff “Bio” noch nicht etabliert und ein ökologisch nachhaltiger Lebensstil eher die  Ausnahme. So war denn auch die Suche nach naturbelassenen, ökolo­gisch angebauten Rohstoffen eine echte Herausforderung für Inge Stamm.
Mit der Entscheidung aus ökologischen Gründen vollständig auf unnötige Umverpackungen, wie Kartons, zu verzichten, war sie ihrer Zeit ebenfalls weit voraus. Ebenso mit dem Vorsatz ausschließlich tierversuchsfreie Rohstoffe zu verwenden und vollständig auf künstliche Konservierungsstoffe zu verzichten.
Im Jahr 2000 entschied Inge Stamm, zukünftig nur noch vegane Naturkosmetik herzustellen und sich von den einzigen tierischen Inhaltsstoffen – Bienenwachs und Bienenhonig – in ihren Kompositionen zu verabschieden. Damit gehört i+m NATURKOSMETIK BERLIN auch in der veganen Bewegung zu den Pionieren!

Inge Stamms Pionierarbeit trug zur Entwicklung von Naturkosmetik und deren heutiger Bedeutung bei. Und auch i+m NATURKOSMETIK BERLIN bleibt diesen Werten bis heute verpflichtet und baut sie unermüdlich aus.

FAIR ORGANIC VEGAN

Für die Fortentwicklung von i+m NATURKOSMETIK BERLIN suchte Inge Stamm 2007 Unterstützung – und fand sie in Jörg von Kruse und Bernhard von Glasenapp, zwei engagierten Idealisten mit reichlich ökonomischer Erfahrung. Die beiden Freunde und Juristen hatten nach einem Jahrzehnt im Bereich Unternehmensberatung und Wirtschaftsrecht erhebliche Zweifel am konventionellen Wirtschaftsmodell bekommen. Der Wunsch, Ökologie und Nachhaltigkeit stärker zu leben und ins eigene Unternehmen zu integrieren war allen drei gemeinsam. Und so entwickelten sie von da an zusammen die Marke weiter und Ökologie, Design und Veganismus wurden zu einem einheitlichen Unternehmenskonzept.

Inge Stamm trat  Ende 2013 den wohlverdienten Ruhestand an. i+m NATURKOSMETIK BERLIN wird nun von den beiden Öko-Aktivisten Jörg von Kruse und Bernhard von Glasenapp fortgeführt. Und die bereits hohen ökologischen und veganen Ansprüche werden weiterentwickelt und durch ein noch stärker an Nachhaltigkeit und Gemeinwohlökonomie orientiertes Unternehmenskonzept ergänzt:
“Die Vision einer nachhaltigen Ökonomie, die unsere Umwelt und natürlichen Lebensgrundlagen erhält, kann nur gelingen, wenn wir neben einem Ressourcen schonenden Umgang mit der Natur auch die Strukturen unseres Wirtschaftens verändern: weg von Egoismus und Konkurrenz, hin zu einem fairen, auf das Wohl aller Menschen ausgerichteten Miteinander.“ – Jörg von Kruse

Und so entsteht der neue Leitsatz der Marke: FAIR ORGANIC VEGAN
Während ORGANIC und VEGAN die bereits umgesetzten Werte aufgreifen, verweist das an erster Stelle stehende FAIR auf die neuen Ziele und Visionen. Deren Umsetzung wurde auch umgehend in Angriff genommen:
2014 eröffnet i+m NATURKOSMETIK BERLIN in Sambia das erste Frauenhaus des Landes. Zusätzlich unterstützt i+m mit 40 % der eigenen Gewinne im Aufbau befindliche öko-faire Projekte und führt eine neue Mitarbeiterbeteiligung ein.
“Damit ist das Entwicklungspotential von i+m NATURKOSMETIK BERLIN noch lange nicht ausgeschöpft – Umsetzung und Ausbau unserer Werte werden auch in Zukunft an erster Stelle stehen.”  – Bernhard von Glasenapp

“Auch in Zukunft wollen wir die politische Kosmetikmarke in Deutschland sein, die mit unseren Werten FAIR ORGANIC VEGAN Impulse für eine auf Nachhaltigkeit und Gemeinwohl ausgerichtete Gesellschaft gibt.“ – Jörg von Kruse

i+m Design Zeitreise

  • 1978 - 79

  • 1982/83

  • 1985

  • 2003

  • Hair Care Serie 2007

  • Display Haircare 2007

  • 2007

  • Schaufenster 2010

  • Wild Life Serie 2010

  • Berlin Serie 2012

Schön schön!

Bio- und Vegan-Pioniere, die wir sind, haben wir auch sonst gern den Finger am Puls der Zeit. Unser Design ist immer schön und mit dem Verzicht auf Umverpackungen, versuchen wir unseren einen Beitrag zur Müllvermeidung zu leisten. 2017 wurden wir dafür für den German Design Award nominiert!